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Die Kurzholzmethode ist umweltfreundlicher

Harvester nach der Kurzholzmethode haben einen Kran mit einer Reichweite von ca. 10 m, und die Stämme können direkt im Wald geschnitten werden. Dies ermöglicht die selektive Durchforstung, die für die Kurzholzmethode charakteristisch ist. Bei einer selektiven Durchforstung  werden Baumbestände, die zu dicht sind,  ausgedünnt, und die besten Bäume des Bestands können weiter wachsen. Dadurch steigt der Wert des Walds und er liefert bei späteren Durchforstungen oder Fällungen hochwertiges Holz. Dies ist bei der Langholzmethode nicht möglich.

Bei der Kurzholzmethode wird der Baum im Wald entastet und aptiert. Dadurch bleiben die nährstoffreichen Blätter, Nadeln, Zweige und Baumkronen im Wald. Dies stellt besonders bei nährstoffarmen Böden sicher, dass die verbleibenden Bäume oder die Regenerierungssetzlinge genügend Nährstoffe aus dem Boden erhalten. Bei der Langholzmethode werden diese Nährstoffe aus dem Wald an den Straßenrand getragen.

Bei der Kurzholzmethode werden nur kleine Bereiche an der Straße benötigt, da das Holz dort nicht verarbeitet wird. Natürlich sind für die fertigen Holzstapel immer noch Lagerbereiche erforderlich. Bei der Kurzholzmethode findet der Holztransport oft sofort statt, nachdem das Holz an den Straßenrand transportiert wurde. Daher wachsen die Holzstapel nicht bis ins Unermessliche. Die Langholzmethode benötigt größere Flächen an der Straße, weil dort die Entastung und Aptierung stattfindet. Außerdem müssen nach der Holzernte die großen Mengen von Zweigen und Baumkronen, die neben der Straße liegen, entfernt werden.

Bei der Holzgewinnung nach der Kurzholzmethode können auch kleine Gebiete kostengünstig bearbeitet werden, da weniger Maschinen an den Standort transportiert werden müssen. Die kostengünstigste Variante ist der PONSSE-Dual Harwarder, eine Maschine, die die Funktionen von Harvester und Forwarder kombiniert. Da die Kurzholzmethode nicht die Bearbeitung ganzer Stämme vorsieht, können die Maschinen relativ leicht sein. Außerdem hinterlässt die Erntemaschine in Holzgewinnungsgebieten mit empfindlichem Boden Zweige auf der Transportstraße, über die der Forwarder fahren muss. Daher ist die Schädigung des Geländes etwa durch Spurfurchen und abgebrochene Bäume bei der Kurzholzmethode erheblich geringer als bei der Langholzmethode.

Durch die saubereren Fahrspuren nach der Holzernte, die kostengünstige Holzgewinnung in kleinen Holzeinschlagsgebieten und die Möglichkeit der selektiven Durchforstung gewinnt die Kurzholzmethode bei der Holzgewinnung immer mehr an Beliebtheit.