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Ausrüstung und Kosten der Holzgewinnung

Bei der Kurzholzmethode besteht die Holzgewinnungsausrüstung aus einem Team aus Harvester und Forwarder. Der Harvester fällt, entastet, misst und aptiert die Stämme gemäß den Wünschen des Benutzers. Der Forwarder transportiert Stämme neben die Waldstraße und hält jeden Typ auf einem separaten Stapel. Diese Stämme werden dann von einem mit einem Kran ausgestatteten Lastwagen aufgeladen und zum Werk transportiert.

Die entsprechende Holzgewinnungsausrüstung für die Langholzmethode besteht aus einer Maschine zum Fällen der Bäume, einem Skidder zum Ziehen ganzer Stämme an den Straßenrand und einer Entastungsmaschine. Die Entastungsmaschine entastet die Stämme und entfernt die Kronen. Neben der Straße ist auch oft eine Ablängmaschine erforderlich, wenn die Stämme so lang sind, dass sie für einen langen Transport geschnitten, z. B. in Drittel zerteilt, werden müssen. Stämme werden mit einem Kran, der per Lastwagen hertransportiert wurde, oder mit einer separaten Lademaschine auf den Transportlastwagen geladen.

Forstmaschinen auf der Basis der Kurzholzmethode sind technisch hochentwickelter und daher auch teurer als die auf der Basis der Langholzmethode. Andererseits werden bei der Langholzmethode mehr Maschinen als bei der Kurzholzmethode benötigt. Die Gesamtmaschinenkosten für die Holzgewinnung mit der Kurzholzmethode können geringfügig höher als für die Langholzmethode sein. Aber der Kraftstoffverbrauch pro Kubikmeter geerntetem Holz ist bei der Kurzholzmethode erheblich geringer als bei der Langholzmethode, weil weniger Maschinen verwendet werden, die zudem in der Regel leichter sind. Außerdem sind die Personalkosten bei der Kurzholzmethode geringer, weil weniger Bediener benötigt werden. Alles in allem sind also die Kosten für Holzgewinnung und Transport an den Straßenrand je nach Bedingungen vergleichbar.